DIE HISTORIE
Die St. Jodern Kellerei wurde 1979 in Visperterminen gegründet, um die Bewirtschaftung der extremen Steillagen im vorderen Vispertal langfristig zu sichern. Lokale Winzerfamilien schlossen sich zusammen, um die historische Terrassenkultur vor dem Verfall zu bewahren und den eigenständigen Weinausbau voranzutreiben. Das Aushängeschild des Hauses ist der Heida (Savagnin Blanc), die legendäre «Perle der Alpenweine». Im Keller setzt das Team auf gezielte Parzellenselektion, kühle Vergärung im Edelstahltank zur Bewahrung der natürlichen Primärfrucht und selektiven Holzausbau für Lagenweine. Neben dem Heida entstehen hier traditionelle Walliser Spezialitäten wie Petite Arvine, Johannisberg, Pinot Noir und Cornalin mit kompromissloser Sortenklarheit und alpinem Herkunftscharakter.
DAS TERROIR
Die Weinberge erstrecken sich terrassiert an den Hängen von Visperterminen auf einer Höhe von 650 bis auf über 1'150 Meter über Meer und gehören damit zu den höchstgelegenen Rebbergen Europas. Gehalten werden die Parzellen von monumentalen Trockensteinmauern, die tagsüber Sonnenwärme speichern und nachts an die Rebstöcke abgeben. Die Böden bestehen überwiegend aus kargem Moränenschotter, verwittertem Schiefer und skelettreichem, sandigem Lehm. Diese Böden entwässern rasch und zwingen die Reben tief in den Fels. Das alpine Mikroklima zeichnet sich durch intensive Sonneneinstrahlung bei Tag und kühle Fallwinde der umliegenden Viertausender bei Nacht aus. Diese ausgeprägte Temperaturamplitude schützt die Säurestruktur der Beeren und sorgt für den charakteristischen mineralisch-salzigen Abgang.









