DIE HISTORIE
Das Projekt Esporão ist ein Meilenstein der portugiesischen Weinbaugeschichte und der unangefochtene Pionier der Region Alentejo. Gegründet im Jahr 1973 durch José Roquette und Joaquim Bandeira, nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf auf dem historischen Anwesen Herdade do Esporão, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1267 zurückreichen. Mit einer visionären Herangehensweise und dem Ziel, Weine von internationalem Format zu erzeugen, ohne die portugiesische Identität zu verlieren, revolutionierte Esporão die damals noch weitgehend unbekannte Region. Im Jahr 1985 wurde der erste Wein unter der Marke Esporão abgefüllt, der sofort zum Klassiker avancierte. Heute wird das Familienunternehmen in zweiter Generation geführt und ist weltweit führend in Sachen Nachhaltigkeit und ökologischem Weinbau. Mit Projekten in der Quinta dos Murças im Douro-Tal und der Quinta do Ameal in der Region Vinhos Verdes deckt Esporão heute die faszinierende Vielfalt Portugals ab.
DAS TERROIR
Das Herzstück von Esporão liegt im Herzen des Alentejo, einer Region, die für ihre weiten Ebenen und die intensive, goldene Sonne bekannt ist. Das Terroir der Herdade do Esporão umfasst eine beeindruckende Vielfalt von sieben verschiedenen Bodentypen, die von Vulkangestein und Granit bis hin zu kalkhaltigem Lehm und Schiefer reichen. Dieses geologische Mosaik ist die Basis für die Komplexität der Weine. Das Klima ist extrem kontinental mit heißen, trockenen Sommern, doch die strategische Nähe zu großen Wasserflächen (wie dem Alqueva-Stausee) sorgt für kühlende Brisen am Abend, die die Frische in den Trauben bewahren. Die Reben – sowohl autochthone Sorten wie Antão Vaz und Aragonez als auch internationale Reben – wurzeln tief in den mineralischen Schichten. Aus diesem Spannungsfeld zwischen mediterraner Hitze und präzisem Weinbergsmanagement gewinnen die Weine ihre konzentrierte Frucht, eine dichte, samtige Struktur und jene tiefen, scharlachroten Farbtöne, die das Wesen der portugiesischen Erde widerspiegeln.