DIE HISTORIE
Casa Ferreirinha gilt als historische Wegbereiterin des trockenen Qualitätsweinbaus im Douro-Tal. Die Wurzeln des Hauses reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, geprägt durch die visionäre Gutsherrin Dona Antónia Adelaide Ferreira, die von den Menschen liebevoll «A Ferreirinha» genannt wurde. Im Jahr 1952 revolutionierte Kellermeister Fernando Nicolau de Almeida die Region: In einem Tal, das damals fast ausschließlich für Portwein bekannt war, schuf er den legendären Barca-Velha und bewies erstmals das Potenzial für lagerfähige, trockene Spitzenrotweine. Bis heute steht Casa Ferreirinha – von der beliebten Linie Papa Figos über Vinha Grande bis zur Quinta da Leda – für präzise Vinifikation im temperaturkontrollierten Stahltank, maßvollen Ausbau in französischer Eiche und den kompromisslosen Fokus auf einheimische Rebsorten.
DAS TERROIR
Die Weinberge liegen in den spektakulären Steillagen des Douro-Tals, mit besonderem Schwerpunkt auf den Subregionen Cima Corgo und Douro Superior. Geologisch dominieren vertikal geschichtete Schieferböden (Xisto), die wenig Humus aufweisen, aber den Wurzeln der Reben erlauben, metertief durch Spalten bis zu den verborgenen Wasserspeichern im Gestein vorzudringen. Das Klima ist mediterran-kontinental mit extrem heißen, trockenen Sommern und geringem Jahresniederschlag. Durch die kühlen Nachtbrisen der Flussläufe behalten die Beeren trotz intensiver Sonneneinstrahlung ihre belebende Säure. Unter diesen kargen Bedingungen konzentrieren autochthone Leitsorten wie Touriga Nacional, Touriga Franca, Tinta Roriz und Tinto Cão dunkle Frucht, kräuterige Frische und eine beachtliche mineralische Dichte.






