Prunotto

Prunotto

DIE HISTORIE

Die Ursprünge von Prunotto reichen bis ins Jahr 1904 zurück, als in Alba die Genossenschaft „Ai Vini delle Langhe“ gegründet wurde, bei deren Aufbau der junge Alfredo Prunotto eine tragende Rolle spielte. Im Jahr 1923 übernahm Alfredo das Weingut komplett und gab ihm seinen Namen. Mit kompromisslosem Qualitätsstreben führte er Prunotto an die Weltspitze, bevor er den Betrieb 1956 an seinen Freund, den Önologen Beppe Colla, übergab. Ein Meilenstein der Weingeschichte folgte 1961, als Prunotto als eines der ersten Häuser begann, Lagenweine (Cru) wie den legendären Barolo Bussia getrennt auszubauen. Seit 1989 führt die weltberühmte Florentiner Adelsfamilie Marchesi Antinori das Erbe fort. Sie investierte in erstklassige eigene Weinberge und verfeinerte den Stil, um die traditionsreiche Seele des Piemonts mit zeitloser, aristokratischer Eleganz in die Zukunft zu tragen.

DAS TERROIR

 Die Weinberge von Prunotto erstrecken sich über die prestigeträchtigsten Hügellandschaften des Piemonts: die Langhe, das Monferrato und Roero. Im Herzen des Barolo-Gebiets, insbesondere in der berühmten Lage Bussia, sind die alten Nebbiolo-Reben in den charakteristischen, hellen Mergelböden der Tortonium- und Helvetium-Epoche verwurzelt – einer komplexen Mischung aus Ton, Kalk, Sand und fossilem Schlamm. Das Mikroklima ist geprägt von markanten Gegensätzen: Auf die heißen, trockenen Sommermonate folgen kühle, neblige Herbsttage und schneereiche Winter. Die Reben müssen tief in den kargen Untergrund vordringen, um den Elementen zu trotzen. Aus diesem zähen Zusammenspiel von kühlem Alpenklima und mineralischem Boden schöpfen die Weine ihre legendäre Struktur, die tiefen, granatroten Nuancen und ein unvergleichliches Bouquet von Veilchen, Trüffeln und reifem Scharlachrot.

 

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